Berichte

Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen existiert seit fast 40 Jahren und da sammelt sich natürlich einiges an. Ältere und jüngere Presseartikel wurden gesammelt, diese erschienen ursprünglich überwiegend in der Mittelbayerischen Zeitung, in den letzten Jahren auch zunehmend in der online-Ausgabe der Mittelbayerischen. Die meisten Presseartikel wurden von Paul Böhm (abp) verfasst, der in den letzten Jahren auch zahlreiche Bilder knipste und diese freundlicherweise auf diesen Seiten mit zur Verfügung stellt.

Trotz der Corona-Einschränkungen kann die Blaskapelle St. Ägidius zwei ihrer Musiker zum erfolgreichen Abschluss von Leistungsabzeichen gratulieren. Lesen Sie weiter.

Das Osterkonzert ist abgesagt, und auch viele weitere Termin gelten als vakant. Mit Online-Proben versucht die Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen in Pandemiezeiten den Musikbetrieb einigermaßen aufrechtzuerhalten. Lesen Sie weiter.

Die Blaskapellen aus Hohenfels und Schmidmühlen hätten für dieses Jahr ein gemeinsames Probenwochenende und zwei gemeinsame Weihnachtskonzerte geplant. Daraus wird wegen der Corona-Pandemie leider nichts. Der Probenbetrieb in Präsenz musste bekanntermaßen im November auch wieder ausgesetzt werden.

Den beiden Dirigenten, Lucia und Christian Bäuml, und den Vereinsvorständen, Dietmar Feuerer und Richard Fischer, ist es wichtig, den gerade wieder in Fahrt gekommenen Vereins- und Musikbetrieb nicht schon wieder herunterzufahren.

Seit zwei Wochen proben daher nun die beiden Klangkörper gemeinsam digital. Eine „normale“ Probe kann es nicht ersetzen, aber mit Atem-, Technik- und Intonationsübungen halten sich die Musiker fit. Selbst das Einstudieren von Orchesterwerken ist mit Midi- und mp3-Dateien möglich. Bei den online-Proben kommt natürlich auch das Lachen und das Gesellige nicht zu kurz.

Alle Musik er freuen sich schon auf die nächste digitale Probe, aber noch viel mehr auf die nächste gemeinsame Aktion in Präsenz!

(Bericht und Foto von Paul Böhm) Darüber freut man sich! Gottesdienst und ein Mini-Konzert der Blaskapelle St. Ägidius fanden große Zustimmung in der Bevölkerung. Mehr als ein „Mini-Konzert“ ist derzeit einfach nicht drin, aber trotzdem war es etwas besonders für die Menschen. Musikalisch gesehen ist die Corona-Zeit schon eine lange Fastenzeit, was die öffentlichen Auftritte der Blaskapellen anbelangt. Da ist man umso dankbarer, wenn einmal in der Öffentlichkeit Musik gespielt wird. Man bleibt stehen, weit auseinander- gezogen, versteht sich, und sogar die Radfahrer machten eine kleine Verschnaufpause, um der Blaskapelle St. Ägidius auf dem Marktplatz in Schmidmühlen zuzuhören.
 
Zuvor hatten die Musikerinnen und Musiker um Dirigent Christian Bäuml und Blaskapellenvorstand Richard Fischer mit der St. Georgmesse von Gottfried Veit samt einigen Stücken aus dem Gotteslob die Gottesdienstgestaltung übernommen. Nach der Gottesdienst spielte man noch zu einem kleinen Standkonzert als kleine Sonntagsüberraschung auf. Der Marsch „Grüße aus dem Egerland“ war zu hören und mit dem Marsch des Yorkschen Korps, einem Stück das sein Komponist Ludwig van Beethoven einst der Böhmischen Landwehr gewidmet hatte, erinnerte man an seinen 250. Geburtstag. Die Polka „Schöne Serenade“ war zu hören und mit dem Bozener Bergsteigermarsch, auch als Südtiroler Heimatlied bekannt, wurde so mancher Zuhörer aus der Reserve für einen kräftigen Applaus gelockt.
 
Nächste geplante Auftritte sind der Volkstrauertag mit der Gottesdienstgestaltung und das Weihnachtskonzert. Der Instrumentalunterricht erfolgt unter Einhaltung der Corona-Regeln. Neue Musikerinnen und Musiker sind jederzeit willkommen.

(Bericht und Foto von Paul Böhm)  Alle 13 haben es geschafft! Das Junior-Abzeichen des Nordbayerischen Musikbundes ist die ideale Gelegenheit für junge Musikerinnen und Musiker, ihr Können zu präsentieren. Die jungen Leute aus der Blaskapellen St. Ägidius Schmidmühlen, der Blaskapelle Rieden und der Trachtenkapelle Hohenburg haben die Prüfung teilweise mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen. Die Ausbilder in Schmidmühlen waren der musikalische Leiter der Blaskapelle St. Ägidius Christan Bäuml zusammen mit Paul Weigert.

Das Abzeichen bietet die Möglichkeit, das Gelernte innerhalb des Vereins darzubieten und dafür ein professionelles Feedback zu bekommen. Außerdem schnuppern die jungen Vereinsmitglieder schon einmal „Prüfungsluft“ und sind so gewappnet, um später weitere Abzeichen abzulegen. Das Junior-Abzeichen ist dem Abzeichen in Bronze vorgeschaltet. Es kann in der Regel von Kindern abgelegt werden, die zwei Unterrichtsjahre abgeschlossen, oder in einer Bläserklasse zwei Jahre musiziert haben. Das Vorspiel kann einzeln oder in der Gruppe erfolgen und soll die Motivation für eine Musikausbildung auch bei jüngeren Instrumentalschülerinnen und -schülern wecken. Es besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hielten nach der Prüfung das Juniorabzeichen und eine entsprechende Urkunde.

13 junge Musikerinnen und Musiker aus Schmidmühlen, Hohenburg und Rieden haben die Juniorprüfung des Nordbayerischen Musikbundes erfolgreich abgeschlossen. Darüber freuten sich ihr Ausbilder Christian Bäuml sowie sein Assistent Paul Weigert.

Bei der Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen wird hervorragende konzertante Blasmusik gespielt. „Die Kapelle ist die erste Adresse in Sachen Musik in Schmidmühlen“, sagte Bürgermeister Peter Braun. Das Ziel der Musikerinnen und Musiker um Blaskapellenvorstand Richard Fischer und Dirigent Christian Bäuml ist es, das Oberstufenniveau weiter auszubauen und zu vertiefen.

„Es ist ein spannendes Jahr gewesen, dass die Musikerinnen und Musiker sowie die gesamte Vereinsgemeinschaft ein Stück weiter zusammengeschweisst hat“, sagte Blaskapellenvorstand Richard Fischer bei der Jahreshauptversammlung beim Ochsenwirt in Schmidmühlen. Vorangegangen war auch heuer wieder das Jahresamt in der Pfarrkirche St. Ägidius zu Ehren der verstorbenen Mitglieder gewesen.

„Wir von der Vorstandschaft freuen uns, dass alle so tatkräftig mitgeholfen haben, diesen hohen musikalischen Leistungsstand mit unserem Dirigenten Christian Bäuml weiter zu festigen“.

Wenn man einen Blick in die Jahresstatistik macht, dann kann man sehr schnell feststellen, dass nicht irgendwo dahoam die Musik gemacht wird, sondern im Probenheim in der Hammerstraße. Denn mindestens zweimal pro Woche kommt man dort zum Proben in den verschiedenen Musikgruppen zusammen.

Zur Blaskapelle zählen derzeit 363 Mitglieder. 98 davon sind in die verschiedenen Musikbesetzungen eingebunden, berichtete Schriftführerin Carolin Fleischmann. Elf Neuzugänge sind neu zum Orchester gekommen. 37 junge Leute befinden sich derzeit in Musikausbildung, sagte sie.

Das Stammorchester zählt derzeit 45 Musikerinnen und Musiker. Im Nachwuchsorchester sind 25 junge Leute auf dem Weg ins Stammorchester. Sieben junge Leute gehören derzeit der Bläserklasse an und 22 Kinder besuchen den Musikunterricht im Rahmen der musikalischen Früherziehung bei Ilona Reheis. Der Zweckverband Musikversorgung umfasst neun Musikerinnen und Musiker, die allesamt in die Konzertkapelle mit eingebaut werden können.

Das Durchschnittsalter aller Aktiven liegt bei derzeit 25 Jahren. 49 Musikerinnen und Musiker sind unter 18 Jahren, bei den über 18-jährigen sind es ebenfalls 49 Personen. Im abgelaufenen Jahr ist das Orchester bei 40 Auftritten zu sehen gewesen. Dies waren elf kirchliche Auftritte, sowie das Oster- und das Weihnachtskonzert. Bei Festzügen war die Kapelle in Dietldorf, Schmidmühlen, Kallmünz, Katzdorf, Wolfsbach und Neukirchen dabei. Acht Mal war die Kapelle für Unterhaltungsmusik gebucht gewesen. Dazu gehörte das Marktfest in Schmidmühlen, das Patenbitten der Schmidmühlener Feuerwehr in Dietldorf, die Fahrzeugeinweihung bei den First Respondern, den Jubiläumsfest beim Trachtenverein und den Reservisten. Acht Mal hat man ein Geburtstagsständchen gespielt. Dazu kamen noch das Fronleichnamsfest mit Weckruf und Zapfenstreich, die Mitgestaltung der adventlichen Stunde und der Weihnachtsgottesdienst.

Gesehen hat man die Musikerinnen und Musiker aber auch beim Neujahranspielen, beim Musiktag in der Grundschule, der Mitgestaltung von Weihnachtsfeiern, Maiandacht und beim Auftritt des Zweckverbandes sowie bei Weihnachtsmärkten.

Gut angenommen war auch wieder das Bratwürstlfest an Fronleichnam vor dem Probenheim gewesen. Die Nachwuchsleute haben im Probenheim übernachtet, sie haben sich zum Spieleabend getroffen, dem Niklolaus zugehört und sind zu einer Fackelwanderung unterwegs gewesen.

Wie Richard Fischer abschließend anmerkte, ist auch die Bürokratie mit Datenschutz und Gema bei Vorstandssitzungen Thema gewesen. Mit der Aktion „A wenig besser werden“ hat am an der Aktion des Nordbayerischen Musikbundes teilgenommen. „Es war ein harmonisches Miteinander, dass unsere Blaskapelle ein gutes Stück weiter vorangebracht hat“, lobte Vorsitzender Richard Fischer die Vereinsgemeinschaft der Blaskapelle. In diesem Jahr wird neben dem Oster- und dem Weihnachtskonzert am, 25. Juli 2020 zu einer Sommerserenade am Marktplatz eingeladen und auch die Teilnahme am Marktfest ist sicher.

Der Probenbesuch ist gut!
Den Probenbesuch bezeichnete der neue musikalische Leiter der Blaskapelle Christian Bäuml als gut. „Wenn im Schnitt 30 Leute zu den wöchentlichen Proben kommen, dann ist dies schon ein hervorragendes Ergebnis“. Es ist immer ein sehr gutes Miteinander gewesen und wir haben jederzeit eine spielfähige Besetzung aufbieten können.

Das Oberstufenniveau soll weiter ausgebaut werden
Unter dem Motto „Musik vor Ort“ ist heuer ein gemeinsames Probenwochenende zusammen mit der Kolping-Jugendblaskapelle Hohenfels geplant. „Unser großes Ziel ist es, das Oberstufenniveau weiter auszubauen“, so Dirigent Christian Bäuml. „Wir laden aber auch ehemalige Musikerinnen und Musiker ein, bei uns zur Musikstunde vorbei zu kommen“.

Einen umfassenden Kassenbericht gab Schatzmeisterin Hildegard Segerer der Mitgliederversammlung und Jugendleisterin Katrin Fischer informierte von Unternehmungen der Jugendgruppe mit eigenem Ferienprogramm, der Übernachtung im Probenheim und Geburtstagsfeiern.

Von Seiten des Marktes Schmidmühlen bedankte sich Bürgermeister Peter Braun für Pflege der konzertanten Blasmusik, auch wenn nach dem Tod von Josef Lobenhofer ein großes Fragezeichen über der musikalischen Neuausrichtung gestanden hatte. „Ich kann sagen, dass mit der Dirigentenwahl von Christian Bäuml der Blaskapelle St. Ägidius ein Glückgriff gelungen ist“.

Respekt für die musikalische Gesamtleistung zollte auch Pfarrer und Präses Werner Sulzer den Musikerinnen und Musikern. „Ihr seid sozusagen das musikalische i-Tüpfelchen für unsere Pfarrei“.

Richard Fischer und Alexander Böhm sind die Vorstände der Blaskapelle
Die neue Vorstandschaft der Blaskapelle St. Ägidius zählt 22 Personen und wurde für drei Jahre gewählt. 1. Vorsitzender Richard Fischer, 2. Vorsitzender Alexander Böhm, 3. Vorsitzender Andreas Preussl. Kassenwarte sind Hildegard Segerer und Ingrid Brogl, Schriftführerin Carolin Fleischmann, Trachtenwartin im Verein ist Ilona Reheis. Notenwart ist Markus Birzer, Anlagentechniker wurde Sebastian Wittl, um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich Paul Böhm, Jugendsprecher bleiben Katrin Fischer und Melissa Baier. Das Amt des Kapellensprechers übernimmt Carolin Wittmann, Ausbildungsbeauftragte ist Maija Burkhardt.

Kassenprüfer im Verein sind Michael Lobenhofer und Peter Braun. Zu Beisitzern wurden Stefan Ring, Peter Segerer, Christl Weigert, Helga Weigert, Marita Burkhardt und Daniel Sandner gewählt. (Bericht und Foto von Paul Böhm)

Musikalische Weihnachtssterne zum Festausklang in Schmidmühlen schenkte die Blaskapelle St. Ägidius mit ihrem Konzert am Stephanstag. Festliche Musik zu Weihnachten gehört in Schmidmühlen einfach dazu. In der Pfarrkirche präsentierte die Blaskapelle einen zauberhaften Reigen an Melodien.

Der neu ins Leben gerufene Projektchor der Pfarrei, der Männergesangverein Liederkranz und die Blaskapelle St. Ägidius begleiteten heuer mit festlicher Musik die Weihnachtstage. Mit passenden Stücken aus den verschiedensten Genres der konzertanten Blasmusik beschenkten die Musiker von St. Ägidius mehrere hundert Gäste, die sich zum festlichen Ausklang der Weihnachtstage auf den Weg in die Pfarrkirche gemacht hatten.

Ein Choral und Filmmusik
Der hell beleuchtete Weihnachtsbaum vor der Kirche und der helle Glockenschlag der Kirchturmuhr waren gleichsam die Wegweiser über den Marktplatz. Drinnen in der Pfarrkirche wurde der Altarraum zur festlichen Bühne für das Nachwuchsorchester und das große Blasorchester.

Es war ein zauberhaftes, festliches Weihnachtsfinale, das die Musikerinnen und Musiker sowohl des Nachwuchsorchesters als auch der Konzertkapelle um Dirigent Christian Bäuml und den Vorsitzenden Richard Fischer in vielen Probenstunden einstudiert hatten. Dafür bedankten sich die Verantwortlichen bei den Aktiven.

Mit ihren ausgewählten Stücken schafften es die Musikerinnen und Musiker um Christian Bäuml „locker und flockig“ auch ohne Schnee und Frost, dass Weihnachten ein besonderes Erlebnis wurde.

„Nun freut euch, ihr Christen“: Mit diesem allseits bekannten Choral eröffnete das Nachwuchsorchester den weihnachtlichen Konzertreigen. Man konnte ihrem Medley „Music from Frozen“ lauschen, bei dem die jungen Musikerinnen und Musiker eine Anleihe aus der Eisprinzessin genommen hatten. Zur Musik von „Braveheart“ erinnerte sie an den mitreißenden Film über Leidenschaft, Betrug, Mut und Freiheit, der mit insgesamt fünf Oscars ausgezeichnet wurde – einen solchen hatte sich für seine bemerkenswerten Beiträge auch der Nachwuchs verdient.

Mit dem etwas anderen Stück „Canzon septimi toni“, einem Doppelchor aus dem Bereich der Kammermusik venezianischer Musikgeschichte, eröffnete das Konzertorchester seinen Part. Und es zeigte damit auch, wie schön und eindrucksvoll diese filigrane Musik aus dem Jahr 1597 auch heute noch klingen kann.

Die „First Suite for Military Choir“ gilt jetzt auch in Schmidmühlen als Eckpfeiler des Blasorchester-Repertoires. Dieses lyrisch gehaltene Werk erinnerte sehr an die britische Volksmusik.

Ein Glanzstück des Konzertes waren natürlich die verschiedenen Choräle mit weihnachtlichem Liedgut und nach einem Arrangement des Schmidmühlener Dirigenten Christian Bäuml. Die verbindenden Lesungen zwischen den Chorälen trug Ernst Lesser vor. Da war zum Beispiel „Macht hoch die Tür“ zu hören. Die römische Fanfare erklang, „Zu Bethlehem geboren“ wurde angespielt, auch „Ihr Kinderlein kommet“ hatte Bäuml mit eingebaut und für die Sterndeuter wurde mit hellem Licht der Weg zur Krippe gezeigt.

Musikalische Schlittenfahrt
Eingeladen wurden die Konzertbesucher auch zu einer beschwingten Schlittenfahrt durch das winterliche St. Petersburg mit dem Werk des Deutschen Richard Eilenberg (1848-1925) Der Schnellgalopp genießt auch heute noch in Russland so große Popularität, dass er mittlerweile oft als russische Komposition genannt wird. Franz Watz schuf zu diesem Winter- und Weihnachtslied eine großartige Blasorchesterbearbeitung, mit der die Kapelle St. Ägidius die Zuhörer begeisterte.

Und was wäre Weihnachten ohne „Drei Nüsse für Aschenbrödel“? Der festliche Klassiker hatte auch beim Konzert in Schmidmühlen seinen Platz: „Cinderellas Dance“ aus dem Märchenfilm durfte natürlich nicht fehlen.

Der Graf Waldersee-Marsch von Louis Oertel wurde mit einem wunderschön verpackten Klangfolge von Tochter Zion nach einem Arrangement von Christian Bäuml angestimmt. Mit dem tief berührenden „Stille Nacht, heilige Nacht“ hat dann auch heuer wieder die Konzertkapelle ihre Gäste auf den Nachhauseweg begleitet. (Bericht und Fotos von Paul Böhm)

Am zweiten Weihnachtsfeiertag freuten sich die Mitglieder der Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen, gut 400 Zuhörer zu ihrem traditionellen Weihnachtskonzert begrüßen zu dürfen. Dieses Jahr stand zum ersten Mal Christian Bäuml als musikalischer Leiter am Dirigentenpult.

Mit dem bekannten Choral „Nun freut euch, ihr Christen“ eröffnete das Nachwuchsorchester den weihnachtlichen Konzertreigen. Mit der Filmmusik von „Frozen“ und „Braveheart“ stellten die jungen Musiker eindrucksvoll ihr Können unter Beweis.

Die Musiker des großen Orchesters hatten sich währenddessen bereits rechts und links im Kirchenschiff platziert. Mit dem doppelchörigen Werk „Canzon septimi toni“ von Giovanni Gabrieli aus dem Zeitalter der Renaissance erzeugten die Musiker einen ergreifenden Stereo-Effekt für die Zuhörer.

Danach nahm das große Orchester auf der Bühne im Altarraum Platz und brachte die von Gustav Holst komponierte „First Suite in Eb for Military Band“ zu Gehör. Dieses dreisätzige Werk gilt als Eckpfeiler des Blasorchester-Repertoires.

Ein Glanzstück des Konzertes waren die verschiedenen Choräle mit adventlichen und weihnachtlichem Liedgut nach einem Arrangement von Christian Bäuml. Die verbindenden Passagen aus dem Weihnachtsevangelium zwischen den Chorälen trug Ernst Lesser vor.

Weihnachtlich ging es mit den Stücken „Peterburger Schlittenfahrt“ von Richard Eilenberg, Musik aus „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ und dem Graf Waldersee-Marsch von Louis Oertel weiter.

Erster Vorstand Richard Fischer und Dirigent Christian Bäuml bedankten sich bei allen Beteiligten für die reibungslose Vorbereitung und Durchführung des Konzerts.

Zum Abschlussstück „Stille Nacht, heilige Nacht“ kamen nochmals alle Musiker auf die Bühne und verabschiedeten die Konzertbesucher nach Hause.

Dies taten motivierte Waldhornisten aus dem ganzen Bezirk Oberpfalz unter der Leitung von Michael Lösch am Samstag, den 19.10.2019 in Schmidmühlen. Der bekannte Solo-Hornist und Dirgent der Stadtkapelle Freystadt konnte für einen spannenden Workshop gewonnen werden.

Die Teilnehmer starteten mit Buzzing-, Sing- und Atemübungen in den Tag. Dadurch verbesserten sich merklich Klang, Intonation und das Zusammenspiel des Ensembles.

Beim gemeinsamen Mittagessen durfte natürlich der persönliche Austausch sowie das Fachsimpeln über Waldhorn und Musik nicht fehlen.

Als Stücke erarbeiteten die Musiker u.a. Händels „Ombra mai fu“ aus Xerxes, den Pilgerchor aus Wagners Tannhäuser, die Nocturne aus den Hornquartetten Tscherepnins, bekannte Gassenhauer wie „Der Jäger aus Kurpfalz“ sowie das „Feierabendlied“.

Im Rahmen eines kleinen Abschlusskonzertes präsentierte das Ensemble die erarbeiteten Stücke der Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen. Ihr Dirigent Christian Bäuml hatte diesen Workshop organisiert. Fortsetzung ausdrücklich erwünscht!

Am Samstag, den 29.9.2019 besuchte eine Abordnung der Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen ihren Gründervater Pfarrer Georg Braun in seinem Alterssitz in Michelfeld. Der Geistliche rief die Kapelle, während seiner 34-jährigen Wirkungszeit in Schmidmühlen, vor mehr als 40 Jahren ins Leben.

Zu Beginn des gemeinsamen Gottesdienstes stelle 1. Vorsitzender Richard Fischer der Gemeinde die Musiker vor. Unter der Leitung von Christian Bäuml wurde die berühmte Asam-Kirche von Klängen feinster Blasmusik gefüllt.

Der Ausflug vom südlichen in den nördlichen Teil des Landkreises endete mit einem gemeinsamen Mittagessen.