| 10.01.2012: "Alte Freind treffa - neie Musi Macha" am 11. und 12. Februar in Ensdorf |
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| 27.12.2011: "Im Dunkel der Nacht" Weihnachtskonzert der Blaskapelle St. Ägidius |
„Im Dunkel der Nacht“
Festlicher Weihnachtsausklang mit der Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen.
Eine feine konzertante Leistung der beiden Orchesterbesetzungen.
Im südlichen Vilstal, in Schmidmühlen gehört an Weihnachten festliche Kirchenmusik, das mehrstimmige Weihnachtsliedersingen des Männergesangvereins Liederkranz und das Weihnachtskonzert der Blaskapelle St. Ägidius in der Pfarrkirche schon seit langen Jahren zur festen Einrichtung. Mehrere hundert Zuhörer waren am zweiten Weihnachtsfeiertag in die Pfarrkirche gekommen, um sich mit dem einen oder anderen kleinen musikalischen Weihnachtspäckchen zum Ende der Feiertage noch beschenken zu lassen.
Das Weihnachtsfest mit einer besinnlichen Stunde ausklingen zu lassen, ein wenig inne zu halten und ein paar kleine musikalische Geschenke mit nach Hause zu nehmen, dies wünschte Blaskapellenvorstand Richard Fischer im Namen der Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle St. Ägidius.
Mit verbindenden Texten und Passagen zum Nachdenken, aber auch Anekdoten zum Schmunzeln leitete Ernst Lesser durch die Konzertstücke. „Wo gibt es heute noch Frieden“, die Geschichte vom Kerzenlicht, die Glatteisgeschichte, der biologische Christbaumkauf und das flackernde Licht im Dunkel der Nacht wurden von ihm in die richtige Position gebracht.
Da war ein zufriedenes Lächeln und eine anerkennende Handbewegung des Dirigenten Josef Lobenhofer auszumachen, die er den Musikerinnen und Musikern aus dem Nachwuchsorchester für ihre tadellose musikalische Leistung zukommen ließ.
Mit der „Deep River Rhapsody“ von Harold Walters und „Feliz Navidad“ von Jose Feliciano hörte man ausgewogene Musikpassagen konzertanter Blasmusik von jungen Musikerinnen und Musikern aus den eigenen Nachwuchsreihen.
Das große Blasorchester hatte aus dem Stück „Westminster Carol“ Gloria in Excelsis Deo einstudiert. Man konnte zarte Querflötentönen und fein aus gewogenen Klarinettenpassagen lauschen. Aus der „Sinfonie Concertante“ war das Allegro-Andante und das Maestoso-Allegretto Giocoso von Gerard Boedijn mit all seiner Klangvielfalt zu hören.
Mit der Fantasie „Rondo Romantica“ von Otto Schwarz leitete die Konzertkapelle zu einem Weihnachtslieder-Potpourri „A Christmas Carol Fantasy“ über bevor man mit nach einem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ durch die nasskalte Schmidmühlener Weihnachtsnacht wieder auf den Heimweg ins warme Wohnzimmer machte.
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| 27.12.2011: Silber Leistzungsabzeichen für Leopold Gardner und Peter Werner |
Silberne Leistungsabzeichen für junge Musiker
von St. Ägidius
Schmidmühlen.Leopold Gardner und Peter Werner
haben mit gutem Erfolg das Silberne Leistungsabzeichen
des Nordbayerischen Musikbundes abgelegt.
Für die Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen
ist die Aus- und Weiterbildung von jungen
Musikerinnen und Musikern das große
Schwerpunktthema der nächsten Jahre.
Erst in diesem Jahr konnte wieder mit
der Neuauflage einer Bläserklasse
begonnen werden.
„Wir sind stolz auf die jungen Leute,
wenn sie zum Musizieren kommen und wenn
sie sich auch dem Leistungsvergleich stellen.
Leopold Gardner und Peter Werner (beide Saxophon) gratulierten Blaskapellenvorstand Richard Fischer, Dirigent Josef Lobenhofer
und 2. Vorsitzender Michael Lobenhofer.
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| 15.02.2011: Jahreshauptversammlung bei der Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen |
Die Blaskapelle St. Ägidius bläst im Markt den Marsch.
Jahreshauptversammlung und Neuwahlen.
Schmidmühlen. Ein ganz normales Musikerjahr sind für die Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle St. Ägidius aus Schmidmühlen 59 Auftritte und 36 Orchesterproben. Angetan vom breiten Spektrum des Engagements zeigte sich auch Bürgermeister Peter Braun von den Leistungen der Kapelle auch von der rechnerischen Seite her, denn seit Jahren übt er auch das Amt des Kassenprüfers zusammen mit Heinrich Weigert aus. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen der Vorstandschaft wurde Richard Fischer in seinem Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt. Präses der Blaskapelle St. Ägidius ist nach der Pensionierung von Pfarrer Georg Braun sein Amtsnachfolger Pfarrer Werner Sulzer.
362 Mitglieder zählt derzeit der Musikverein Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen. „Davon sind 275 fördernde Mitglieder und 85 aktive Musikerinnen und Musiker in der Konzertkapelle, der Nachwuchskapelle, der Bläserklasse und der Flötengruppe, informierte Schriftführer Dr. Roman Meyer die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung.
„36 Musikerinnen und Musiker sind im Stammorchester aktiv, 31 beim Jugendnachwuchsorchester, zwölf in der Bläserklasse und elf Kinder in der Flötengruppe“.
Musikalische Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres waren die Konzerte an Ostern und Weihnachten.
Bei der 1000-Jahr Feier sehr aktiv.
Geprägt haben die Auftritte im vergangenen Jahr aber auch die Musikeinsätze bei vielen Veranstaltungen zur 1000 Jahr Feier des Marktes, wie der historische Festzug, das Bezirkstrachtenfest und die Auftritte in München zum Jahrestag der Oberpfälzer Landsmannschaften mit Schmidmühlen aus Ausrichter. „Von unseren 59 Auftritten waren 16 kirchliche Feste, zwei konzertante Auftritte, ein Wertungsspiel, vier Festzüge, sieben Mal Unterhaltungsmusik, 14 Ständchen und 15 Auftritte mit kleineren Besetzungen“.
Zu den geselligen Veranstaltungen zählte Richard Fischer die Winterwanderung, eine Fackelwanderung, die Nikolausfeier, eine Radtour für Nachwuchsmusiker und einen Spielenachmittag. „Die Teilnahme am Marktfest und der Frühjahrsmarkt stehen bei uns regelmäßig im Terminplan“.
„Nach wie vor stehen die Forderungen nach Umlagen der Künstlersozialkasse wie ein Damoklesschwert über unseren Blaskapellen“, informierte Richard Fischer. Eine Einigung der Musikverbände mit der Künstlersozialkasse sei durch ein Gerichtsurteil wieder ausgehebelt worden. „Jetzt stehen wieder Forderungen der Sozialkasse im Raum von denen allerdings die Ausbilder der Blaskapelle nie einen Cent sehen werden“. Auf Grund von bekannt gewordenen Bescheiden im bayerischen Raum spricht man von mehreren tausend Euro, die auf eine Blasmusikformation zukommen können, so die Information in der Jahreshauptversammlung.
Einen umfassenden Jahresbericht zu den Vereinsfinanzen gab Hildegard Segerer, Dr. Roman Meyer berichtete der Mitgliederversammlung mit wissenswerten aus dem jährlichen Vereinsgeschehen.
Werben für´s musizieren zuhause.
Wie Heinrich Weigert in seiner Eigenschaft für den verhinderten Dirigenten Josef Lobenhofer anmerkte, müsse auch in Schmidmühlen festgestellt werden, dass das Musizieren zuhause zurückgegangen sei. „Daran müssen wir in den nächsten Jahren verstärkt arbeiten, dass unsere Musikerinnen und Musiker vorbereitet in die Musikstunden kommen“. Mehr Flagge zeigen wollen die Schmidmühlener auch bei den Verbandsveranstaltungen des Nordbayerischen Musikbundes, ein Aspekt der durch die vielen Einsätze zur 1000 Jahr Feier etwas in den Hintergrund gedrängt worden war.
Die fleißigsten Probenbesucher waren im vergangenen Jahr Markus Birzer, Richard Fischer, Katrin Fischer, Eva-Marie Wittl, Michael Ring, Sabine Rothut, Dr. Roman Meyer, Ilona Reheis und Christopher Kulig.
Als Probenfleißigste wurden aus dem Bereich der Nachwuchskapelle Mathias Segerer, Kerstin Fischer, Armin Lamecker, Sebastian Wittl, Michael Meisinger, Maxmilian Spies, Kristina König, Nathalie Fischer, Florian Wittmann, Marina Probst, Leo Gardner und Mario de Wille genannt. „Die probenfleißigsten Register unserer Nachwuchskapelle sind die Posaunen, gefolgt von den Hörnern, Trompeten, Schlagzeugern, Saxofonen, Klarinetten und Flöten. Als beste Register wurden die Tuben vor den Posaunen, Saxofonen, Schlagwerkern, den Hörnern, Trompeten, Klarinetten und den Flöten genannt.
In seinem Grußwort nannte Bürgermeister Peter Braun die Arbeit bei der Blaskapelle St. Ägidius als etwas Herausragendes in der Gemeinde. Dass die guten Angebote an Ausbildungsmöglichkeiten oft nicht mehr so zum Tragen, könne nur schwer erklärt werden. „Den Nachwuchs nach einer fundierten Ausbildung zu halten werde immer schwieriger“, meinte er auch in seiner Eigenschaft als Bezirksrat und Kulturreferent des Bezirks Oberpfalz. Pfarrer und Präses Werner Sulzer dankte in seinem Grußwort allen, die sich für die Belange der Blaskapelle und des Musizierens einbringen. Sehr schön finde er die Idee mit der Erwachsenenbläserklasse, deren Mitglieder sich nach Jahren wieder darauf besinnen, gemeinsam Musik zu machen. „Es ist eben so, dass nicht alles Früchte trägt“, meinte er zum Ausscheiden von jungen Leuten aus der Kapelle.
Für die nächsten drei Jahre wurden sie an die Spitze der Blaskapelle St. Ägidius gewählt.
Vorsitzender Richard Fischer; 2. Vorsitzender Michael Lobenhofer; Kassenwarte, Hildegard Segerer und Ingrid Brogl; Schriftführer, Dr. Roman Meyer; Trachtenwart, Ilona Reheis; Notenwart, Markus Birzer; Anlagentechniker, Josef Lautenschlager; Öffentlichkeitsarbeit, Paul Böhm; Jugendsprecher, Andreas Preußl und Kathrin Fischer; Kapellensprecher, Michael Ring und Ausbildungsbeauftragte Maija Burkhardt. Kassenprüfer sind Peter Braun und Heinrich Weigert. Zu Beisitzern wählte die Mitgliederversammlung Regina Wittl, Martina De Wille, Peter Segerer, Vitus Vogl, Anneliese Fochtner und Gertraud Lamecker.
Termine der Blaskapelle St. Ägidius: Sonntag, 6. März Faschingszug in Dietldorf, Dienstag, 8. März Faschingszug in Schmidmühlen, Sonntag, 13. März Josefieier in Schmidmühlen, Samstag, 9. April und Sonntag 10. April Frühjahrsmarkt in Schmidmühlen, 17. April Palmsonntag, 25. April Osterkonzert in der Schulturnhalle, 1. Mai Deutsch Amerikanische Freundschaftswoche in Hohenfels 19. Juni Kreuzbergfest in Schmidmühlen.
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| 06.02.2011: Winterwanderung nach Pistlwies |
Hallo liebe Musikerinnen und Musiker!
Am Sonntag, 6. Februar 2011 ist zur Winterwanderung
eingeladen.
Wir treffen und um 14 Uhr in Eglsee am Bushäusl
Ziel unserer Wanderung ist
das Gasthaus Fleischmann in Pistlwies.
Anmeldungen bei:
Michael und Irmgard Lobenhofer
09474/952684 oder per Mail.
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| 16.01.2011: Wer will beim Bezirksorchester mitspielen? |
Nordbayerischer Musikbund e.V.
Bezirksverband Oberpfalz
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Ausschreibung zur Projektphase 2011 des Bezirksorchester des Nordbayerischen Musikbundes
Hiermit ergeht an alle Musiker herzliche Einladung zur Teilnahme an der Projektphase 2011
des Bezirksorchesters.
Die Probenarbeit vom Auswahlorchester des Bezirksverbandes, wie es
auch genannt wird, umfasst 2011 zwei Phasen.
Phase 1: Sonntag, 03. April 2011, 09.00 – 17.00 Uhr
Phase 2: Dienstag, 14. Juni 2011, 09.00 – Samstag, 18.06.2011 bis Konzertende
Lehrgangsort:
Phase 1: Proberaum der Musikkapelle St. Vitus Burglengenfeld, Kreuzbergweg,
93133 Burglengenfeld (unter Kindergarten Don Bosco - Aufgang vom
Kreuzbergweg - bei Realschule)
Phase 2: Jugendfreizeitstätte Stützelvilla, Bahnhofstr. 29, 92670 Windischeschenbach
Konzert: Samstag, 18. Juni 2011, 19.00 Uhr, in der Europahalle in Berching
Konzert-
Motto: British meets American
Musikalische
Leitung: Tobias Wunderle
geboren in Lauingen an der Donau, erhielt während seiner Schulzeit Unterricht in Klavier,
Orgel, Tenorhorn und Posaune. Als Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und
zweimaliger Landessieger des Bayerischen Blasmusikverbandes wurde er mit dem
„Förderpreis 2003“ der Kulturstiftung „Klingendes Schwaben“ ausgezeichnet.
Anschließend war er Jungstudent im Fach Posaune an der Hochschule für Musik in Augsburg.
Als Posaunist im Schwäbischen Jugendblasorchester, Bayerischen Landesjugendorchester,
Bundesjugendorchester und deutsch-französischen Symphonie-Orchester-Atelier konnte er
bereits wertvolle Orchestererfahrung unter namhaften Dirigenten wie Gerd Albrecht,
Howard Griffiths und Mariss Jansons sammeln. Konzertreisen führten ihn nach Italien,
Frankreich und Japan.
Nach dem Abitur trat er seinen Grundwehrdienst im Ausbildungsmusikkorps der
Bundeswehr in Hilden als Klavierbegleiter an und nahm nach bestandener Eignungsprüfung
das Kapellmeisterstudium bei Prof. Rüdiger Bohn an der Robert-Schumann-Hochschule für
Musik in Düsseldorf zum Wintersemester 2006 auf. Im Rahmen seiner Ausbildung zum
Musikoffizier war Tobias Wunderle zu Gast beim Kompetenzzentrum Militärmusik der
Schweizer Armee in Aarau, Militärspiel Luftwaffe in Bern und Orchester der Estnischen
Streitkräfte in Tallinn. Er studierte Klavier bei Udo Falkner und wird am 16. März 2011 sein
Kapellmeisterexamen in Dillingen an der Donau ablegen.
Was ist
mitzubringen: Instrument, Notenständer, Krankenversicherungsnachweis
Organisation: Juliane Kreuzer, Geschäftsführerin
Kursgebühren: Mitglieder 80,00 Euro Heimschläfer 50,00 Euro
Nichtmitglieder 140,00 Euro Heimschläfer 90,00 Euro
Einzahlung der Kursgebühr bis spätestens 14 Tage vor Phasenbeginn 1 auf das Konto des
Nordbayerischen Musikbundes bei der Sparkasse Cham, Blz: 742 510 20, Konto: 52110251.
Zahlungszweck: Bezirksorchester und Name des Teilnehmers
Hinweis: Bei einer Anmeldung für das Bezirksorchester ist die Teilnahme an
beiden Phasen verpflichtend.
Auf dem Anmeldeformular ist bei minderjährigen Teilnehmern die Unterschrift eines
Erziehungsberichtigens zwingend erforderlich.
Anmeldeschluss: 28. Januar 2011
Anmeldungen an: Juliane Kreuzer, Wiesenstr. 22, 92348 Berg
Tel: 09189/412460, Fax: 09189/412921
bezirk.oberpfalz.nbmb@gmx.de
Bei Überbesetzung eines Registers entscheidet der Anmeldungseingang.
Leistungen für die Kursgebühr:
Vollpension – Dozentenkosten – Lehrmaterial
Mit musikalischen Grüßen
Juliane Kreuzer
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| 26.12.2010: Viele musikalische Weihnachtspäckchen für die Schmidmühlener |
Viele musikalische Weihnachtspäckchen in Schmidmühlen
Festlicher Weihnachtsausklang mit der Blaskapelle St. Ägidius
Der große Auftritt des Nachwuchsorchesters bestätigt die musikalische Ausbildungsarbeit.
Schmidmühlen. „Nicht immer haben Engel Flügel, weißes Gewand und gold´nen Stern. Sie leben meistens auf der Erde, sind dem Himmel recht weit fern“, so umschrieb Ernst Lesser beim Weihnachtskonzert der Blaskapelle St. Ägidius die „realen Engel“ dieser Welt in der Gestalt von netten Mitmenschen. Mehrere hundert Gäste waren trotz eisiger Kälte und Schneegestöber in die Pfarrkirche zum Weihnachtskonzert gekommen, um festlicher Musik zu lauschen.
Das Weihnachtsfest mit einer besinnlichen Stunde ausklingen zu lassen, ein wenig inne zu halten und ein paar von jenen kleinen musikalischen Geschenken mit nach Hause zu nehmen, dies wünschte auch Blaskapellenvorstand Richard Fischer den Konzertbesuchern aus der vorgetragenen Musikvielfalt beim Weihnachtskonzert der Musikerinnen und Musikern in der Pfarrkirche St. Ägidius.
Mit verbindenden Texten, Passagen zum Nachdenken, aber auch Anekdoten zum Schmunzeln leitete Ernst Lesser durch die Konzertpassagen. Da wurde von Weihnachten ohne Geschenke erzählt. Vom Christfest, das nicht wie der Karneval gefeiert werden soll, von geheimnisvoll klingenden Wunschzetteln für die Oma mit allerhand anglizistischen Fachausdrücken aus dem Hightec Unerhaltungsbereich und vom Weihnachtseinkauf am Heiligen Abend, der letzt endlich im Schmidmühlener Schneegestöber stecken bleiben sollte.
Da war ein zufriedenes Lächeln und eine anerkennende Handbewegung von Dirigent Josef Lobenhofer auszumachen, die er den Musikerinnen und Musikern aus dem Nachwuchsorchester für ihre tadellose musikalische Leistung zukommen ließ. Mit der kleinen Festmusik von Hans Hertwig und dem Festmarsch von Jean Treves hörte man fein ausgewogene Musikpassagen konzertanter Blasmusik von jungen Musikerinnen und Musikern aus den eigenen Nachwuchsreihen.
Die Orchesterkapelle zelebrierte einen Andante gehaltenen Priestermarsch und die Arie des Sarastro aus der Zauberflöte für die Besucher des Weihnachtskonzertes.
Heinrich Weigert war der überzeugende Saxophonsolist der Reinhard Fendrich Ballade „Weil´st a Herz hast wie a Bergwerk“. Gedeckt, getragen trugen die Musikerinnen und Musiker die Hymne „Jerusalem“ von Hubert Parry vor. Ein Werk das auf dem Gedicht „Und gingen jene Füße vor langer Zeit“ von William Blake beruht. Man konnte fein Klarinettenstimmen, dezent gehaltene Blechelementen und der konzertanten Vielfalt des Gesamtorchesters lauschen.
Der „Earth Song“ von Michael Jackson war zu hören und mit dem Medley „White Christmas“ nach Captain Cook wurde „Frosty the Snowman“, „ es wird scho gleich dumpa“, „Let it snow“, „Rudolph, the red nosed Reindeer“ und die Stille Nacht im langsamen Walzertempo vorgetragen.
Mit Europäischen Weihnachtsliederpassagen aus Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Bulgarien, Frankreich, Finnland und England luden die Musikerinnen und Musiker die Weihnachtskonzertbesucher zu einer winterlich, musikalischen Schlittenfahrt ein, ehe man sich mit einem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ durch die eisig kalte Winternacht auf dem Heimweg ins warme Wohnzimmer machte. (Paul Böhm)
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